Chronik der Dokumentation Obersalzberg

20. Oktober 2019

Die Dokumentation Obersalzberg feiert ihr 20-jähriges Bestehen.

18. Juli 2019

Die Dokumentation Obersalzberg begrüßt ihre dreimillionste Besucherin.

9. Januar 2019

Schneechaos: Die Dokumentation Obersalzberg bleibt aufgrund der extremen Schneemassen von 9. bis 21. Januar 2019 geschlossen.

26. Juni 2018

Der Durchstich des Bunkertunnels.

1. Juni 2018

Wechsel in der Leitung: Sven Keller folgt auf Axel Drecoll als neuer Fachlicher Leiter der Dokumentation Obersalzberg.
Axel Drecoll wird Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten.

24. Mai 2018

Das Konzeptteam für die Neugestaltung präsentiert erstmals öffentlich das Konzept für die neue Dauerausstellung „Idyll und Verbrechen“.

30. Oktober 2017

Grundsteinlegung für den Neubau durch Finanzminister Markus Söder.

10. Oktober 2017

Neben dem Eingang zum Bunker wird eine Fliegerbombe gefunden. Der Kampfmittelräumdienst entschäft die Bombe.

5. Oktober 2017

Der Verbindungsgang zum Bunker wird abgerissen.

28. August 2017

Beginn der Erdarbeiten für den Neubau der Dokumentation Obersalzberg.

7. Juli 2017

Call for Objects: Die Dokumentation Obersalzberg sucht private Fotos und Erinnerungsstücke für die neue Dauerausstellung und wendet sich mit einem Aufruf an die Öffentlichkeit.

10. Mai 2017

Eröffnung der neuen Ausstellung auf der Sonnenterasse des Kehlsteinhauses. Die vom IfZ im Auftrag der Berchtesgadener Landesstiftung konzipierte und von ramicsoenario gestaltete Ausstellung informiert über die Geschichte des Kehlsteinhauses

5. März 2017

Die 7. Auflage der „Tödlichen Utopie“ erscheint. Damit beträgt die Gesamtauflage des Begleitbandes zur Dokumentation Obersalzberg 100.000.

21. November 2016

Der bayerische Finanzminister Markus Söder informiert bei einem Besuch in der Dokumentation über den aktuellen Stand der Neugestaltung.

13. Juli 2016

Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags gibt grünes Licht für den Erweiterungsbau der Dokumentation.

22. Oktober 2015

Eröffnung der vorerst letzten Sonderausstellung:
10. Winterausstellung "Trügerische Idylle. Pullach und der Obersalzberg."
Laufzeit: 23. Oktober 2015 bis 3. April 2016, verlängert bis 1. Mai 2016

29. Januar 2015

In einem europaweiten Ausschreibungsverfahren, das vom IfZ ausgelobt wurde, geht das Berliner Büro ramicsoenario Ausstellungsgestaltung als Sieger für die Gestaltung der neuen Dauerausstellung hervor.

Anlässlich ihres fünfzehnjährigen Bestehens hat die Dokumentation Obersalzberg einen Rückblick veröffentlicht, der die Entwicklung von einer "Dauerausstellung" zu einem vielschichtigen Lern- und Erinnerungsort dokumentiert:

"15 Jahre Dokumentation Obersalzberg 20. Oktober 1999 - 20. Oktober 2014. Ein Lern- und Erinnerungsort zur Geschichte des Obersalzbergs und der NS-Diktatur" finden Sie hier als PDF.

20. Oktober 2014

Die Dokumentation Obersalzberg feiert ihr 15-jähriges Bestehen mit einer Podiumsdiskussion. Andreas Wirsching diskutiert mit Landrat Georg Grabner, Bürgermeister Franz Rasp, SPIEGEL-Redakteur Martin Doerry und Charlotte Knobloch über Bilanz und Perspektiven der Erinnerungsarbeit am Obersalzberg.

18. September 2014

Nach einem Architektenwettbewerb für die bauliche Erweiterung entscheidet sich die Jury für einen Entwurf des Architekturbüros Aicher Ziviltechniker GmbH aus Dornbirn und Planstatt Senner als Landschaftsrchitekten aus Überlingen.

18. Juli 2013

Der bayerische Finanzminister Markus Söder begrüßt gemeinsam mit Landrat Georg Grabner und dem Direktor des Insituts für Zeitgeschichte Prof. Dr. Andreas Wirsching den zweimillionsten Besucher, eine Schulklasse der CJD Christopherusschulen Berchtesgaden.

11. Juni 2013

Die bayerische Staatsregierung sagt die Finanzierung für einen Erweiterungsbau und für eine Neukonzeption der Dauerausstellung zu.

2. Mai 2012

Der Gemeinderat des Marktes Berchtesgaden stimmt für eine Erweiterung der Dokumentation und beschließt die dafür notwendige Änderung des Bebauungsplanes.

7. November 2011

Der Hochschulausschuss des Bayerischen Landtags stimmt geschlossen für eine Aufwertung der Dokumentation Obersalzberg. Weiter betont er, dass „der Obersalzberg … ganzheitlich als historischer Ort wahrgenommen werden [solle]. Entsprechend müsse das Informationsmaterial bearbeitet und die Gestaltung des Geländes überdacht werden.“

14. und 15. März 2011

Das Institut für Zeitgeschichte und das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege laden zu der Tagung "Täterorte", um über die Möglichkeiten des Umgangs mit Relikten der NS-Vergangenheit zu diskutieren.

3. Mai 2010

Die 5.000. Schulklasse wird in der Dokumentation Obersalzberg begrüßt.

21. Oktober 2009

Die Dokumentation Obersalzberg feiert ihr zehnjähriges Bestehen mit einem Festakt.

1. Juli 2009

Mit der Einstellung von zwei Museumspädagoginnen kann die Dokumentation Obersalzberg einen weiteren wichtigen Professionalisierungsschritt machen.

April 2008

Eine vollständig überarbeitete und stark erweiterte Neuausgabe des Begleitbandes "Die tödliche Utopie" erscheint.

7. November 2007

Der Bayerische Staatsminister für Unterricht und Kultus empfiehlt in einem Rundschreiben an alle bayerische Schulen den Besuch der Dokumentation Obersalzberg.

17. September 2007

Der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber besucht mit einem Großteil des Kabinetts die Dokumentation Obersalzberg.

14. Mai 2007

Der bayerische Finanzminister Kurt Faltlhauser begrüßt den einmillionsten Besucher der Dokumentation Obersalzberg. Das Jahr 2007 ist mit 176.000 BesucherInnen das Jahr mit den meisten BesucherInnen.

12. Oktober 2006

Einweihung des Sonderausstellungsraumes im Bunker mit der Eröffnung der ersten Winterausstellung "Wege in die Vernichtung. Die Deportation der Juden nach Mainfranken 1941-1943 im Spiegel der Akten und des Fotoalbums der Gestapo". Die Wanderausstellung wurde vom IfZ in Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatlichen Archiven erarbeitet.

26. August 2005

In die Dokumentation wird eingebrochen. Unbekannte stehlen einige Ausstellungsstücke, nachdem sie die Ausstellungstafeln aufgebrochen hatten.

15. Juni 2005

Einweihung und Eröffnung des (ersten) Erweiterungsbaus der Dokumentation Obersalzberg.

2005

Das "Didaktische Handbuch" mit der CD "Unterlagen und Quellen für die Gruppenarbeit" erscheinen. Gemeinsam mit dem Ausstellungsbegleitband "Die tödliche Utopie" und der CD "Tondokumente. Täter - Gegner - Opfer" bilden die Materialien den "Pädagogischen Koffer".

2004

Beginn der Arbeiten am Erweiterungsbau.

20. Juni 2003

Finanzminister Kurt Faltlhauser gibt grünes Licht für einen (ersten) Erweiterungsbau mit Seminarräumen und Büros.

27. März 2003

Erstes Obersalzberger Gespräch: Die Dokumentation entwickelt ein öffentliches Veranstaltungsformat, das „Obersalzberger Gespräch“. Erster Gast ist Max Mannheimer. Er spricht zum Thema „Ein Überlebender von Auschwitz und Dachau berichtet“.

2002

Die ersten Rundgangsleiter führen durch die Ausstellung. Für die Qualität der Führungen bürgt das Insitut für Zeitgeschichte.

Mai 2001

Der Begleitband zur Ausstellung "Die tödliche Utopie" erscheint in einer dritten und erweiterten Auflage.

22. September 2000

Die Dokumentation Obersalzberg begrüßt ihren 100.000 Besucher.

18. September 2000

Der Generalsekretär der Ständigen Konferenz der Kultusminister in der Bundesrepublik Deutschland befürwortet, dass die Länder-Kultusministerien Schulen einen Besuch in der Dokumentation Obersalzberg sowie den Begleitband „Die tödliche Utopie“ als Schullektüre empfehlen.

21. Oktober 1999

Die Dokumentation ist erstmals für das allgemeine Publikum geöffnet.

20. Oktober 1999

Nach zweijähriger Bauzeit kann die Dokumentation Obersalzberg von dem bayerischen Finanzminister Kurt Faltlhauser und dem Direktor des Insituts für Zeitgeschichte Horst Möller feierlich eröffnet werden. Die 1. Auflage der „Tödlichen Utopie“, des Begleitbandes des IfZ zur Ausstellung, erscheint.

29. August 1996

In einer Feierstunde im General Walker Hotel verabschieden sich die Amerikaner aus Berchtesgaden.

1. August 1995

Grundsatzentscheidung: Die Bayerische Staatsregierung beschließt die Errichtung einer „Dokumentationsstelle“ am Obersalzberg, „um dem allgemeinen Informationsbedürfnis Rechnung zu tragen.“ Darin soll die Geschichte des Obersalzbergs im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt 1933-1945 dargestellt werden. Mit der Erarbeitung der Ausstellung soll das Institut für Zeitgeschichte (IfZ) beauftragt werden.

30. März 1995

Ortstermin: Der Bayerische Finanzminister Georg von Waldenfels besucht den Obersalzberg und kündigt an, dass die Geschichte des Obersalzbergs in einer „Dokumentation“ aufgearbeitet werden solle.

10. Februar 1995

Eine Bürgerinitiative fordert in einem Flugblatt/Aufruf „die Errichtung einer Gedenkstätte und einer Dokumentationsstätte an geeigneter Stelle am Obersalzberg, in der die Besucher die Möglichkeit haben, sich anhand einer umfassenden und ausführlichen Dokumentation über die Geschichte des Nazidiktatur am Obersalzberg zu informieren“.

3. Februar 1995

Die Pressestelle des US-Hauptqartiers in Heidelberg teilt mit, dass die US-Army die Recreation Area am Obersalzberg aufgeben und das Areal an den Freistaat Bayern zurückgeben wolle.

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Seit Samstag, 2. November gelten die Winteröffnungszeiten in der Dokumentation Obersalzberg. Diese sind Dienstag - Sonntag 10.00 -15.00 Uhr, letzter Einlass ist um 14.00 Uhr.

20 Jahre Dokumentation Obersalzberg. Ein Publikumsmagnet feierte Jubiläum. Impressionen von unserem runden Geburtstag am 20. Oktober finden Sie hier.

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