Idyll und Verbrechen

Institut für Zeitgeschichte stellt das Konzept der neuen Ausstellung für die Dokumentation Obersalzberg vor.

"Täterort und Tatorte" - Computersimulation vom zentralen Kapitel der neuen Daueraustellung (ramicsoenario Ausstellungsgestaltung).

(Pressemitteilung der Dokumentation Obersalzberg)

Berchtesgaden (18.05.2018). Ende Oktober 2017 hat der Freistaat Bayern den Grundstein für den Erweiterungsbau der Dokumentation Obersalzberg gelegt. Am Donnerstag, den 24. Mai wird das Team des Instituts für Zeitgeschichte bei einer öffentlichen Abendveranstaltung in Berchtesgaden erstmals den Stand der konzeptionellen Planungen für die neue Ausstellung präsentieren. Unter dem Leitmotiv „Idyll und Verbrechen“ wird das neue Konzept die Besonderheit des historischen Ortes in den Mittelpunkt rücken: Die Diskrepanz zwischen der Idylle des Obersalzbergs, auf dem Hitler sein ehemaliges Feriendomizil zum zweiten Regierungssitz ausgebaut hat und den Verbrechen, die vom  nationalsozialistischen Regime ausgingen.

Mit dem Einblick in die derzeitigen Ausstellungsplanungen wird sich auch Dr. Sven Keller als neuer Leiter der Dokumentation in Berchtesgaden vorstellen. Der 41-jährige Historiker, der bereits seit 2015 als Kurator die Ausstellungskonzeption begleitet hat, folgt am 1. Juni auf Dr. Axel Drecoll, der zum neuen Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Berlin berufen wurde.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und findet im Kleinen Saal des AlpenCongress, Maximilianstraße 9 in Berchtesgaden statt.
Der Eintritt ist frei, Anmeldung telefonisch unter (08652) 947960 oder per E-Mail an organisation[at]obersalzberg.de.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Simone Paulmichl
Institut für Zeitgeschichte
München - Berlin
Tel.: +49 (0) 89 / 126 88-150
presse@obersalzberg.de

Die Pressemitteilung als PDF zum downloaden.

Ausführliche Informationen zur Neukonzeption lesen Sie hier.

 

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