Dreimillionen Besucherinnen und Besucher am Obersalzberg

Die Dokumentation Obersalzberg hat ihre dreimillionste Besucherin begrüßt.

Landrat Georg Grabner (links) und der fachliche Leiter der Dokumentation Obersalzberg Sven Keller (rechts) begrüßten Familie Weber aus Hessen als dreimillionste Besucher der Dokumentation Obersalzberg. Bild: Institut für Zeitgeschichte/Karin Wabro

(Pressemitteilung der Dokumentation Obersalzberg)

München/Berchtesgaden (18.7.2019). Gemeinsam mit Landrat Georg Grabner überraschte der fachliche Leiter der Dokumentation, Sven Keller, am Donnerstag Tünde Weber und ihren Mann Karsten mit einem Blumenstrauß. Das Ehepaar aus Hessen ist mit seinen beiden Kindern auf den Weg in den Urlaub und hat dabei Station im Berchtesgadener Land gemacht. Die Familie konnte sich nun nicht nur über freien Eintritt und die Ausstellungspublikation „Die tödliche Utopie“ freuen, sondern auch über Gutscheine für die Bayerische Seen-Schifffahrt unter anderem auf dem Königssee.

„Die Ausstellung über die Geschichte des Obersalzbergs in der Zeit des Nationalsozialismus hat sich seit ihrer Eröffnung im Jahr 1999 zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt“, so Landrat Georg Grabner. Getragen von der Berchtesgadener Landesstiftung und wissenschaftlich betreut vom Institut für Zeitgeschichte München−Berlin besuchen bis zu 170.000 Personen pro Jahr die Dokumentation. Um dem hohen Interesse auch weiterhin gerecht werden zu können, schafft der Freistaat Bayern derzeit einen Erweiterungsbau, für den auch die Dauerausstellung neu gestaltet wird. Sie wird vom Institut für Zeitgeschichte unter dem Titel „Idyll und Verbrechen“ konzipiert.

„Dass sich bereits drei Millionen Besucher in der Dokumentation Obersalzberg informiert haben, zeigt die Bedeutung der bundesweit und international anerkannten Einrichtung zur Aufarbeitung der NS-Zeit“, stellte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker anlässlich der Begrüßung der dreimillionsten Besucherin fest. „Mit der Erweiterung und Neugestaltung der Dokumentation wird künftig noch intensiver zur Entmystifizierung des Ortes als ehemaligem zweiten Regierungssitz während der NS-Zeit beigetragen werden.“

Simone Paulmichl
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Institut für Zeitgeschichte München - Berlin
Leonrodstraße 46b
80636 München
089/12688-150
paulmichl@ifz-muenchen.de

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