Dokumentation Obersalzberg verlängert Winterausstellung

Die Schau „Trügerische Idylle – Pullach und der Obersalzberg“ läuft noch bis zum 1. Mai 2016

(Pressemitteilung der Dokumentation Obersalzberg)

Die Dokumentation Obersalzberg hat ihre diesjährige Winterausstellung „Trügerische Idylle – Pullach und der Obersalzberg“ verlängert. Noch bis zum Sonntag, 1. Mai bietet sich die Gelegenheit, der Geschichte dieser beiden Täter-Orte des NS-Regimes nachzuspüren. Pullach und den Obersalzberg haben bemerkenswerte Parallelen: 1935 hatte Hitler Martin Bormann nicht nur mit dem Umbau des Berghofs zum „Führersperrgebiet“ beauftragt, sondern auch mit der Errichtung einer Wohnanlage für den Stab von Rudolf Heß, einer neuen Mustersiedlung in Pullach mit dem Namen „Sonnenwinkel“. Die Winterausstellung zeigt die Entwicklung der beiden historischen Orte und deren trügerische Idylle: die heimelige Architektur und die Verbrechen, die hinter den Fassaden vorbereitet und entschieden wurden, das politische wie soziale Wechselspiel zwischen Pullach und dem Obersalzberg und die Entwicklung nach Ende des Zweiten Weltkriegs, als Pullach zu einem Brennpunkt des Kalten Kriegs und der Obersalzberg zum Erholungsgebiet von US-Soldaten und Touristen aus aller Welt wurde.

Pünktlich zu den Osterferien hat die Dokumentation darüber hinaus auf die Sommeröffnungszeiten umgestellt. Die Winterausstellung ist demnach ebenso wie die Dauerausstellung zur Geschichte des Obersalzbergs und der NS-Diktatur täglich von 9 bis 17 Uhr zu besichtigen.

Weitere Informationen: www.obersalzberg.de


Mit freundlichen Grüßen

Simone Paulmichl
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Institut für Zeitgeschichte München - Berlin
Tel.: +49 (0) 89 / 126 88-150
paulmichl[at]ifz-muenchen.de


Die Pressemitteilung als PDF zum downloaden finden Sie hier

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