Dornbirner Architekt gewinnt Wettbewerb

NS-Dokuzentrum Obersalzberg

Dornbirner Architekt gewinnt Wettbewerb

Der Sieger des Architektenwettbewerbs zur Erweiterung des NS-Dokumentationszentrums am Obersalzberg bei Berchtesgaden steht fest. Der Entwurf des Architekturbüros Aicher Ziviltechniker aus Dornbirn überzeugte die Jury.

Die 15-köpfige Jury hatte die Wahl aus 90 Vorschlägen. Aichers Entwurf - die Außengestaltung stammt von Landschaftsarchitekt Planstatt Senner aus Überlingen in Baden-Württemberg - füge sich in die Landschaft ein und verbinde Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit, lobte die Jury das Modell des österreichischen Architekten. Nun beginnt die detaillierte Planung des Erweiterungsbaus. Bis 2018 soll das Projekt abgeschlossen sein.

Insgesamt investiert der Freistaat rund 17 Millionen Euro für die Erweiterung des Dokumentationszentrums, davon entfallen fast 15 Millionen auf den Bau und rund zwei Millionen auf das neue Konzept für die Dauerausstellung. [...]

Schaltstelle der NS-Diktatur

Während der NS-Diktatur wurden die Hofbesitzer am Obersalzberg von den Nazis vertrieben. Sie ließen mehrere Gebäude abreißen. Stattdessen entstand unter anderem der sogenannte Berghof als Domizil Hitlers. Hier empfing der Diktator hochrangige internationale Gäste. In der Nähe bauten auch Herman Göring, Albert Speer und Martin Bormann Häuser, sodass sich der Obersalzberg zu einer Schaltstelle der NS-Diktatur entwickelte.

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Der Bunker ist wieder zugänglich! Die Bauarbeiten für unser neues Ausstellungsgebäude sind so weit fortgeschritten, so dass das Bunkersystem ab 6.12. wieder öffentlich zugänglich ist. Es kann jedoch vereinzelt zu temporären Schließungen kommen. Unsere Öffnungszeiten bis Ende März sind: Dienstag bis Sonntag 10 bis 15 Uhr.

Neues von der Baustelle: Ein Blick von oben auf das neuentstehende Gebäude der Dokumentation Obersalzberg. Die Luftbildaufnahmen und weitere Fotos aus unserem Bautagebuch finden Sie hier.

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