Der Volksempfänger

Der Volksempfänger brachte das Wort des "Führers" ins Haus. Alle wichtigen Reden wurden übertragen.

Der Rundfunk war ein neues Massenmedium, dessen sich die Nationalsozialisten virtuos bedienten, um politische Einstellung und Stimmung der Bevölkerung zu steuern.
Regelmäßige Radiosendungen gab es in Deutschland seit 1923. Ein Radiogerät war jedoch ein Luxusgut, das sich nur wenige leisten konnten.

Im Frühjahr 1933 gab das Propagandaministerium die Entwicklung eines für jedermann erschwinglichen Radiogeräts ins Auftrag. Das Ziel der totalen Rundfunkerfassung der "deutschen Volksgemeinschaft" wurde weit verfehlt. Für sehr viele war auch der Volksempfänger zu Preisen von 59 bis 87 Reichsmark unerschwinglich.

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