Führerkult und "Hitler-Merchandising"

Der Kult um Hitler und die Symbole des Nationalsozialismus führten zu einer Symbiose von Kommerz und Propaganda. Bevorzugte Motive der "Hitler-Merchandising" waren neben Hitler selbst der Obersalzberg und Hakenkreuze auf Gegenständen wie z.B. Bierkrügen, Kissenbezügen oder Taschenmessern.

Um einer Banalisierung Hitlers entgegenzuwirken, schritt die Partei gegen die schlimmsten Missgriffe ein. Das "Gesetz zum Schutze der nationalen Symbole" vom 19. Mai 1933 erlaubte deren Verwendung, auch Hitlers Konterfei, nur dann, wenn das Objekt eine innere Beziehung zum Symbol hatte: Verzierungen zur Steigerung des Absatzes waren als "nationaler Kitsch" verboten. In der Praxis wurden aber zahlreiche Ausnahmen gedultet.

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