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Am Donnerstag, 24. Mai 2012, 19.00 Uhr spricht
Prof. Dr. Harald Welzer zum Thema
Die ausgeübte und erfahrene extreme Gewalt des Zweiten Weltkriegs hat nachhaltige Spuren sowohl in den Familiengedächtnissen wie im sozialen Gedächtnis der deutschen Nachkriegsgesellschaft hinterlassen. Der Vortrag geht der Frage nach, wie diese Gewalt erlebt, kommuniziert, verarbeitet, tradiert und gedeutet wurde.
Mitglied des Vorstandes des Kulturwissenschaftlichen Institutes in Essen (KWI), Direktor des Center for Interdisciplinary Memory Research im KWI; Professor für Sozialpsychologie an den Universitäten Witten/Herdecke und St. Gallen; Affiliated Member of Faculty am Marial-Center der Emory University (Atlanta/USA); Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Beiräte und Akademien. Die Schwerpunkte seiner Forschung und Lehre sind Erinnerung, Gruppengewalt und kulturwissenschaftliche Klimafolgenforschung.
Publikationen (Auswahl)
Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben (mit Sönke Neitzel). Frankfurt am Mai. S. Fischer, 2011; Täter. Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden. Frankfurt am Main, Fischer 2005; Das autobiographische Gedächtnis. Hirnorganische Grundlagen und biosoziale Entwicklung (mit Hans J. Markowitsch), Stuttgart, Klett-Cotta 2005; Das kommunikative Gedächtnis. Eine Theorie der Erinnerung. München, Beck 2002 (Überarbeitete Neuauflage 2005); mit Moller, Sabine; Tschuggnall, Karoline. "Opa war kein Nazi!" Nationalsozialismus und Holocaust im Familiengedächtnis. Frankfurt am Main, Fischer 2002. Das Ende der Welt, wie wir sie kannten. (Claus Leggewie), S. Frankfurt am Main, Fischer, 2011; Klimakriege. Wofür im 21. Jahrhundert getötet wird. Frankfurt am Main, Fischer 2008; Das soziale Gehirn (mit Gerald Hüther). Frankfurt am Main, Fischer 2008;
Die Einladung können Sie hier als pdf downloaden!
Eintritt frei!
Anmeldung erforderlich bei:
Dokumentation Obersalzberg
Salzbergstr. 41
83471 Berchtesgaden
Deutschland
Tel.: +49 (0) 8652 / 947960
Fax: +49 (0) 8652 / 947969
E-Mail: organisation[at]obersalzberg.de
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