Kriegseinsatz des Reichsarbeitsdienstes
Der männliche Arbeitsdienst hatte eine jährliche Stärke von 200.000 (1935) bzw. 300.000 (1939) Mann. Er wurde zur Bodenkultivierung und zu Forstarbeiten, bei »Erntenotständen« und Naturkatastrophen, im Wege- und Autobahnbau eingesetzt. Die Arbeitsdienstpflicht diente nicht zuletzt der Vorbereitung auf den Krieg: Bewaffnete RAD-Einheiten folgten der vorrückenden Front und übernahmen unter dem Kommando der Wehrmacht Pionier-Aufgaben, zuletzt auch Kampfeinsätze.


