Der Obersalzberg heute

Im Zuge der Reduzierung ihrer in Europa stationierten Truppen nach dem Ende des Kalten Kriegs verabschiedeten sich die Amerikaner am 29. August 1995 von Berchtesgaden, am 2. Mai 1996 gab das Hauptquartier der US-Army in München das Areal an den Freistaat Bayern zurück. Seither ist dieser nicht nur Eigentümer, sondern auch voll verfügungsberechtigter Besitzer fast des gesamten Obersalzbergs.

Bald danach beschloss die Bayerische Staatsregierung nach Abstimmung mit Landkreis und Markt Berchtesgaden das sogenannte Zwei-Säulen-Konzept zur künftigen Nutzung des Geländes: historische Aufarbeitung und wirtschaftliche Nutzung.

Als erste Säule wurde  die Dokumentation Obersalzberg für rund 4 Millionen DM errichtet und am 20. Oktober 1999 eröffnet. Die zweite Säule des Konzepts ist die zivile Nachnutzung des von den Amerikanern genutzten Areals auf dem Obersalzberg. Dazu wurde nach knapp dreijähriger Bauzeit am 1. März 2005 unter einem weltweiten, bei einer Hoteleröffnung wohl noch nie da gewesenen Medieninteresse das 50-Millionen-Euro teure InterContinental Berchtesgaden Resort Hotel auf dem Eckerbichl eröffnet.

Vorher waren die Abfahrtsstelle der Kehlsteinbusse und die Parkplätze vom Hintereck an die Stelle des 2001 abgerissenen Platterhofs (Hotel General Walker) verlegt worden.