Dokumentation Obersalzberg

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Claus Schenk von Stauffenberg

Claus Schenk von Stauffenberg (1907-1944), nach schwerer Verwundung Stabschef in der Heeresverwaltung, übernahm 1943 die Initiative für das Hitler-Attentat. Drei Gelegenheiten für das Attentat auf Hitler - am 6. und am 11. Juli 1944 auf dem Obersalzberg und am 15. Juli 1944 im Führerhauptquartier Wolfsschanze - konnte er nicht nutzen. Am 20. Juli 1944 nahm Stauffenberg im Führerhauptquartier Wolfsschanze an der Lagebesprechung teil und deponierte dort die Bombe. Vom Erfolg des Attentats überzeugt, flog er nach Berlin zurück und versuchte erfolglos, über die Wehrkreiskommandos den Staatsstreich auszulösen. Nach dem Scheitern des Umsturzversuchs wurde Stauffenberg zusammen mit den Mitverschwörern General Friedrich Olbricht, Oberst Albrecht Mertz von Quirnheim und Oberleutnant Werner von Haeften in der Nacht vom 20. auf den 21. Juli 1944 standrechtlich erschossen, Ludwig Beck nahm sich das Leben.

Foto Claus Schenk von Stauffenberg
Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin

Oberst Claus Schenk von Stauffenberg 1940 als Generalstabsoffizier.



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