15 Jahre Dokumentation Obersalzberg

20. Oktober 1999 – 20. Oktober 2014

Podiumsdiskussion:

Erinnerungsarbeit am Obersalzberg.
Bilanz und Perspektiven

Montag, 20. Oktober 2014,  19:00


Am 20. Oktober 2014 jährt sich die Eröffnung der Dokumentation Obersalzberg zum 15. Mal. Seit 1999 betreut das Institut für Zeitgeschichte dort eine Dauerausstellung zur Geschichte des ehemaligen "Führersperrgebiets" und der NS-Diktatur und zeichnet für ein breitgefächertes Bildungsprogramm verantwortlich. Der anhaltende Publikumserfolg verdeutlicht eindrucksvoll, wie wichtig ein reflektierter und transparenter Umgang mit der NS-Vergangenheit am historischen Ort ist. Im Podiumsgespräch diskutieren Experten aus Wissenschaft, Gesellschaft und Politik über Bilanz und Perspektiven der Erinnerungsarbeit am Obersalzberg.

Mit Martin Doerry (DER SPIEGEL), Georg Grabner (Landrat Berchtesgadener Land, Vorsitzender des Stiftungsrats der Berchtesgadener Landesstiftung), Charlotte Knobloch (Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde München-Oberbayern), Franz Rasp  (Erster Bürgermeister der Marktgemeinde Berchtesgaden), Andreas Wirsching (Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München - Berlin). Moderation: Joachim Scholtyseck (Lehrstuhl für Geschichte der Neuzeit an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)

Einladungsflyer zum Download

Bericht über die Veranstaltung finden Sie auf der Website des Instituts für Zeitgeschichte.

Der Fall Wirth

Ein Familienschicksal im Schatten des Obersalzbergs

Donnerstag, 29.8.2013,  18.30 Uhr

Unter mysteriösen Umständen starb 1944 Otto Wirth. Er war während der NS-Diktatur in Berchtesgaden ansässig und im Hotel „Platterhof" beschäftigt. Während einige ihn in der Nähe des Widerstandes vermuten und daher von einem durch das NS-Regime veranlassten Mord ausgehen, halten andere einen Suizid des SS-Mannes im Angesicht der drohenden Niederlage für wahrscheinlich. Der Vortrag versucht, Licht ins Dunkel dieser Biografie zu bringen und geht dabei Fragen nach den Lebens- und Arbeitsbedingungen am Obersalzberg nach. Gleichzeitig wird am Einzelfall der Entstehungszusammenhang und die Verbreitung von unterschiedlichen, ja zum Teil widersprüchlichen historischen Interpretationen und lebensgeschichtlichen Erzählungen deutlich.

Mit Dr. Wolfgang Gall, Leiter der Abteilung Archiv und Museum der Stadt Offenburg.

 

Einladungsflyer zum Download

4. Fachgespräch "Politische Bildung an historischen Orten des Nationalsozialismus: 'Täterorte'“

Eine Veranstaltung des Instituts für Jugendarbeit des Bayerischen Jugendrings in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte, München – Berlin in der Dokumentation Obersalzberg

Das Institut für Zeitgeschichte, München - Berlin und das Institut für Jugendarbeit laden Sie herzlich zur Fortsetzung des Fachgesprächs „Politische Bildung an historischen Orten des Nationalsozialismus“ in der Dokumentation Obersalzberg in Berchtesgaden ein. Das Fachgespräch 2012 beschäftigt sich erstmals schwerpunktmäßig mit der historisch-politischen Bildungsarbeit an sogenannten Täterorten Ziel ist es, gemeinsam über didaktische und pädagogische Konzepte nachzudenken, zu diskutieren und Weiterentwicklungen aufzuzeigen.

Das Fachgespräch findet jedes Jahr Mitte Januar abwechselnd in einer anderen Bildungseinrichtung statt, die sich dem Thema der historisch-politischen Gedenkstättenarbeit gewidmet hat. Neben den Inhalten und Vorträgen bietet sich den Teilnehmenden die Gelegenheit, die Konzeption und die Arbeit verschiedener Einrichtungen vor Ort kennen zu lernen.

Das vollständige Programm mit Anmeldeformular finden Sie hier zum Download!

Impressionen vom Fachgespräch


 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
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25.10.2014

Das Begleitprogramm peer education projektes für Schul- und Jugendgruppen kann unter bildung[at]obersalzberg.de gebucht werden. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.