Veranstaltung mit der Bayerischen Museumsakademie

Geschichtsvermittlung am Täterort

Die Neukonzeption der Dokumentation Obersalzberg in der Diskussion

 

Geeignet für folgende Module des Zertifizierungskurses der Bayerischen Museumsakademie: A2, C2

Zielgruppe: Mitarbeiter/innen von Museen, Lehrkräfte aller Schularten, Studierende, Zertifizierungskurs

Referenten: Albert A. Feiber M.A, Dr. Sven Keller, Mag. Sonja-Maria Herzl-Förster, Mag. Magdalena Oberpeilsteiner

Datum: Mittwoch, 29. Juni 2016
Uhrzeit: 10.00 – 16.00 Uhr

Maximale Teilnehmerzahl: 40

Zur Veranstaltung:
Die Vermittlung von NS-Geschichte am „authentischen“ Ort hat Konjunktur. Ständig steigende Besucherzahlen in den meisten KZ-Gedenkstätten und Dokumentationszentren untermauern deren Bedeutung. Das gilt auch für die Dokumentation Obersalzberg: Mit durchschnittlich 170.000 Besucherinnen und Besuchern jährlich zählt die Einrichtung an Hitlers ehemaligem zweiten Regierungssitz zu den meistbesuchten Museen in Bayern. Fast ein Viertel der Besucherinnen und Besucher kommen im Rahmen von Veranstaltungen der historisch-politischen Bildung in die Dokumentation. Dazu zählen vor allem junge Menschen aller Schularten. Entsprechend groß ist die Bedeutung des historischen Orts als außerschulischer Lernort. Genau diese Funktion wirft allerdings auch Fragen auf: Was sind die besonderen didaktischen Potenziale, die ein Originalschauplatz wie der Obersalzberg bietet? Wo liegen Chancen, vor allem aber auch Grenzen der Geschichtsvermittlung am NS-„Täterort“? Und wie lassen sich ggf. die Potenziale durch die Art der Darstellung von Geschichte am besten ausschöpfen? Das Team der Dokumentation Obersalzberg ist mit der Erarbeitung einer neuen Ausstellung beschäftigt. Es möchte die Chance nutzen, die konzeptionellen Ideen vorzustellen und mit Pädagoginnen und Pädagogen über solche und ähnliche Fragen der Geschichtsvermittlung am historischen Ort zu diskutieren.

Anmeldung über die Bayerische Museumsakademie

Weitere Informationen zur Bayerischen Museumskademie finden Sie hier.


 
 
 

 
 

4. Fachgespräch "Politische Bildung an historischen Orten des Nationalsozialismus: 'Täterorte'“

Eine Veranstaltung des Instituts für Jugendarbeit des Bayerischen Jugendrings in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte, München – Berlin in der Dokumentation Obersalzberg

Das Institut für Zeitgeschichte, München - Berlin und das Institut für Jugendarbeit laden Sie herzlich zur Fortsetzung des Fachgesprächs „Politische Bildung an historischen Orten des Nationalsozialismus“ in der Dokumentation Obersalzberg in Berchtesgaden ein. Das Fachgespräch 2012 beschäftigt sich erstmals schwerpunktmäßig mit der historisch-politischen Bildungsarbeit an sogenannten Täterorten Ziel ist es, gemeinsam über didaktische und pädagogische Konzepte nachzudenken, zu diskutieren und Weiterentwicklungen aufzuzeigen.

Das Fachgespräch findet jedes Jahr Mitte Januar abwechselnd in einer anderen Bildungseinrichtung statt, die sich dem Thema der historisch-politischen Gedenkstättenarbeit gewidmet hat. Neben den Inhalten und Vorträgen bietet sich den Teilnehmenden die Gelegenheit, die Konzeption und die Arbeit verschiedener Einrichtungen vor Ort kennen zu lernen.

Das vollständige Programm mit Anmeldeformular finden Sie hier zum Download!

Impressionen vom Fachgespräch


 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
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Aktuelle Infos RSS-Feed

18.08.2017

Aufgrund von Bauarbeiten sind die Bunkeranlagen in der Dokumentation Obersalzberg am 22. und 23. August, evtl. noch am 24. August 2017 für den Besucherverkehr geschlossen. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis. Das übrige Gebäude der Dokumentation ist zu den bekannten Öffnungszeiten weiterhin erreichbar. Weitere Informationen finden Sie hier.

12.07.2017

Mit bislang 66.807 Besucherinnen und Besuchern kann sich die Dokumentation Obersalzberg über das zweitbeste Halbjahresergebnis ihres Bestehens freuen. Weitere Informationen finden Sie hier.

07.07.2017

Die Dokumentation Obersalzberg sucht Exponate für die neue Dauerausstellung und hofft auf viele spannende Dachboden-Funde. Was sich dort so alles verbergen kann, präsentierten drei Gäste gestern Medienvertretern. Sie stellten Objekte vor, die sie uns zur Verfügung gestellt hatten: Vom Fotoalbum über ein Schulheft der Mutter bis hin zum Kindergasbettchen –  zum Schutz von Säuglingen, die noch keine Gasmaske tragen konnten. Das Team der Dokumentation hatte noch weitere Stücke aus der Sammlung mitgebracht: Feldpost, den Entlassungsschein eines Berchtesgadeners aus dem KZ Mauthausen oder ein Motivkissen mit Hitlers
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03.07.2017

Wie konzipiert man eine Ausstellung? Die neue Ausstellung soll auf dem aktuellsten Stand der historischen Forschung und der Museumsdidaktik sein. Deshalb besucht das KuratorInnenteam regelmäßig Fachtagungen, um das Konzept mit Expertinnen und Experten aus verschiedenen Disziplinen und Ländern zu diskutieren. Anfang Juli veranstaltete der Leiter Axel Drecoll gemeinsam mit Frank Bajohr, dem Leiter des Zentrum für Holocaust-Studien, und dem Tourismusforscher John Lennon von der Glasgow Caledonian University eine internationale Konferenz zum Thema „Dark Touris
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